Mitteilungen 2026 |
Update April/Mai | Chris, 07.06.2026 |
Visitation Day des 1. Terms 2026 an der Secondary School
Der Besuchstag für die Klassen S 2 - S 4 und S 6, war für Sonntag, den 08.03.2026 anberaumt. Leider wurden wir durch ein Versäumnis der Schule darüber erst am späten Abend des Freitags, 06.03.2026 informiert, wodurch es uns nicht mehr möglich war, die Eltern rechtzeitig entsprechend zu informieren und die Mitbringsel für die Jugendlichen zu organisieren. Mit der Schule, die sich für das Versehen ausdrücklich entschuldigte, wurde vereinbart, dass unsere Jugendlichen der S 2 und S 3 gemeinsam mit denen der S 1 am Sonntag, den 22.03.2026 besucht werden können.
Unser Programm Manager Nathan Kaita schreibt dazu in seinem Bericht:
Um mir ein genaues Bild vom Schulbetrieb an diesem Tag zu machen, erschien ich bereits um 8:30 Uhr in der Schule und nahm an der Sonntagsschulandacht teil, wo ich mich freute zu sehen, wie unsere Schüler eine wichtige Rolle dabei übernahmen, Gott zu preisen und anzubeten und die Bibellesungen des Tages vorzutragen. Mit einer wunderbaren Predigt, die von Reverend Mukholi Moses von der St. Andrews Kathedrale in Mbale gehalten wurde, gefiel uns allen die saisonale Botschaft, die für alle Altersgruppen – sowohl Schüler als auch Lehrer – ausgewogen war: immer ein zielgerichtetes und sinnvolles Leben auf diesem Weg zu führen, während wir dienen und durch die Schule die Grundlagen für unsere Zukunft legen, verbunden mit dem Appell an die Schüler, diszipliniert und pünktlich zu sein, wenn sie ihre Ziele erreichen und ein glückliches und erfolgreiches Leben vor sich haben wollen.
Es fanden weitere Sitzungen statt, bei denen der Sozialarbeiter Denis, Christine, die Leiterin der Beratung und Betreuung unserer Schule, und die beiden Krankenschwestern Sophia von Kwa Moyo und die Schulschwester der Mbale Comprehensive High School in Anwesenheit der Eltern ermutigende Worte fanden und folgende Anliegen besprochen wurden:
- Die Eltern wurden daran erinnert, jedes Mal, wenn sie ihre Kinder zur Medikamentengabe in andere Einrichtungen bringen, ärztliche Behandlungsunterlagen vorzulegen. Dies hilft dem Pflegepersonal, den behandelten Gesundheitszustand besser einzuschätzen und die Behandlung entsprechend anzupassen.
- Hinsichtlich des Verfahrens zur Meldung von Krankheitsfällen während der Schulzeit einigten wir uns darauf, dass die Schulkrankenschwester die Schulleitung informieren soll, die wiederum die Aufgabe hat, die Leitung von Kwa Moyo zu benachrichtigen, um die Eltern zu informieren. Damit soll dem Missstand entgegengewirkt werden, dass Eltern die Schule nach Belieben und ohne Wissen der Schulleitung aufsuchen, wenn ihre Kinder sie anrufen.
- Falls ein Kind zur weiteren medizinischen Versorgung in die Krankenstation von Kwa Moyo überwiesen wird, sollten die Eltern verantwortungsbewusst handeln und ihre Kinder unterstützen, wenn sie sich in der Nähe ihres Wohnortes befinden. Insbesondere wurden sie aufgefordert, stets darauf zu achten, dass ihre Kinder sich unmittelbar nach Abschluss der vorgeschriebenen Behandlung in der Krankenstation von Kwa Moyo in der Schule melden, und sie nicht zu Hause zu behalten, obwohl die Behandlung abgeschlossen ist. Leider war es in der Vergangenheit bereits mehrfach nötig, die Eltern an ihre Verantwortung zu erinnern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder sofort an die Schule zurückkehren, damit sie durch die untätige Zeit, die sie zu Hause verbringen, nichts verpassen.
- Die Schüler wurden dazu angehalten, diszipliniert zu sein und die Kleiderordnung der Einrichtung sowohl im Klassenzimmer als auch auf dem Schulgelände einzuhalten.
- Die Schüler wurden aufgefordert, ihre Haare stets entsprechend der Schulordnung kurz zu tragen und regelmäßig zum festgelegten günstigen Satz schneiden zu lassen. Die Tendenz vieler Jugendlicher, sich nicht an die Kleiderordnung zu halten – das heißt, keine Strümpfe zu tragen und gegen die festgelegten Kleidungsvorschriften der Schule zu verstoßen – wird seitens der Schule mit kleinen „Strafen“ geahndet, die in der Schulordnung aufgeführt sind, die jedem Schüler ausgehändigt wurde.
Wir erklärten den Schülern, dass wir im Falle von vorsätzlichen Verstößen gegen die Schulordnung nicht über durch die Schule verhängte Disziplinarmaßnahmen verhandeln werden. Es wurde klipp und klar erklärt, dass wir als Kwa Moyo, sollte jemand wegen Verstoßes gegen die Schulordnung suspendiert oder von der Schule verwiesen werden, keine Gnade für solchen Ungehorsam erbitten werden, der in keiner Gesellschaft toleriert werden kann.
Folgende weitere administrative Aufgaben wurden am Besuchstag erledigt:
- Der Schularbeitsplan für den ersten Term, der uns leider nicht rechtzeitig übermittelt worden war, wurde uns ausgehändigt mit der Zusicherung, dass wir diesen nun stets zu Beginn jedes Terms erhalten werden.
- Es wurde eine gründliche Anwesenheitskontrolle für alle sechzig Schüler des Programms durchgeführt, und sie waren alle anwesend; von den Eltern erschienen leider nur 19 an diesem Tag.
- Es wurden Passfotos aufgenommen, die noch gedruckt werden müssen, um sie den Akten jedes Schülers beizufügen. Entsprechend der Vorgaben der Schulverwaltung wurde auch schriftlich erfasst, wer die Schüler besuchen darf. In der Regel sind dies die Eltern / Erziehungsberechtigten und Geschwister der Jugendlichen. Dies ist zur Regulierung der Besuche und zur Abwehr des Zutritts von unberechtigten Personen nötig.
- Das Team überreichte den Schülern einen Snack mit Saft und vermittelte allen Kindern des Kwa-Moyo-Programms eine motivierende Botschaft der Schulleitung und ihrer Patinnen und Paten, in der sie dazu aufgerufen wurden, fleißig zu lernen und sich zu konzentrieren, um sich eine erfolgreiche Zukunft aufzubauen.
Zusammenfassung:
- Bemerkenswerte Leistungen
Bislang zeigen die Kinder viel Freude an der Schule und legen Disziplin sowie Engagement für das Lernen an den Tag.Bei den Schülern ist ein Verantwortungsbewusstsein zu beobachten, indem sie gut auf sich selbst achten und auf ihre Sachen aufpassen.
Als das Kwa-Moyo-Team erschien, war bei den Schülern eine große Dankbarkeit zu spüren.
Es wurde eine strenge Aufsicht/Sicherheit durch die Schule für alle Schüler festgestellt, wobei die Schüler angaben, dass diese im Vergleich zu ihrer früheren Schule (MOOMS) streng sei, wo sie ungeahndet in die nahegelegenen Einkaufszentren flüchten konnten, selbst wenn sie dort ihren Lehrern begegneten.
Aktive Einbindung der Schüler in verschiedene schulische Aktivitäten, die von Klassenarbeiten (Projekten) über Spiele und Sport bis hin zu kirchlichen Aktivitäten und anderen Veranstaltungen reichen.
- Herausforderungen
Es gab anhaltende Krankheitsfälle, insbesondere Malaria und grippale Infekte, die neben der beginnenden Regenzeit möglicherweise auch auf die Anpassung an die neue Umgebung zurückzuführen waren.
Das plötzliche Auftauchen einiger Eltern oder Freunde auf dem Schulgelände, um nach den Schülern zu sehen, sorgte während der ersten Wochen für Verwirrung und auch Verärgerung in der Einrichtung.
- Weiteres Vorgehen
Das Erscheinen eines Elternteils in der Schule sollte nur nach vorheriger Benachrichtigung der Schulverwaltung und unter Angabe eines triftigen Grundes erfolgen.
Kinder, die zur Behandlung zu Kwa Moyo kommen, müssen eine vorherige Diagnosebescheinigung der Schulkrankenschwester vorlegen, um eine kontinuierliche Behandlung zu gewährleisten.
Zum Ende des Terms erhielten wir ein Rundschreiben der Schule, das an alle Erziehungsberechtigten der Jugendlichen gerichtet war. In diesem wurden alle Termine der jeweiligen Klassen für den zweiten Term kommuniziert, wie z.B. dessen Beginn, geplante Exkursionen, die Anmeldefristen für Prüfungen samt Gebührenstruktur, die Höhe der Schulgebühren und was die Jugendlichen mitzubringen haben. Die S 1 und die S 2 müssen jeweils 500 Blatt liniertes Papier und einen Besen mitbringen, die S 3 je eine Packung Kopierpapier. Zudem müssen alle Schülerinnen und Schüler je 8 Rollen Toilettenpapier mitbringen. Alle Gebühren für unsere Jugendlichen sind bereits im Patenbeitrag enthalten. Die Eltern /Erziehungsberechtigten der Jugendlichen werden durch unser Team in einem Meeting entsprechend informiert.
Der Visitation Day im zweiten Term 2026 findet am Sonntag, dem 05. Juli statt.
Wasserversorgung
Vor vielen Jahren haben wir etwas unterhalb der Schulgelbäude ein Brunnenhaus gebaut, von dem aus das Wasser mit einem benzinbetriebenen Generator nach oben zur Schule gepumpt wird. Seinerzeit gab es nur eine mündliche Genehmigung des damaligen Landbesitzers, dass wir die Bohrung und das Brunnenhaus auf dem Gelände des Grundstücksnachbarn errichten durften. Ein für die Gemeinde durch uns außerhalb des Schulgeländes errichteter Wasserauslass wurde wieder abgebaut, nachdem dieser innerhalb weniger Wochen mehrfach beschädigt wurde und wir immer auf den Kosten für die Reparatur sitzen blieben. Die Nachbarn holen ihr Wasser seither wieder an einer Quelle etwas unterhalb des Schulgeländes.
Am 08. April fand ein Treffen statt, an dem neben unserem Geschäftsaführer Peter der Gemeinderatsvorsitzende (Local Government LC 1) von Bwikhasa Village Hr. Robert Welishe, weitere Mitglieder des Gemeinderats, der Erbe / neue Besitzer des Grundstücks auf dem das Brunnenhaus steht und weitere Nachbarn teilnahmen. Hier wurde nun alles detailliert besprochen und rechtssicher schriftlich fixiert.
Da wir durch den Anschluss der Lehrerhäuser und weiterer Gebäude an das Wassernetz nun sehr viel mehr Wasser brauchen und Benzin inzwischen auch in Uganda sehr teuer ist, schlug Peter vor, das Wasser per Solarenergie nach oben pumpen zu lassen. Er wird sich entsprechend informieren, Kostenvoranschläge einholen und alles dem Vorstand zur Beratung und Entscheidung vorlegen.
Sportfest des Distrikts
Am 10. April 26 fand im nahen Mulatsi ein Sportfest für alle Grundschulen im Distrikt Mbale statt, zu dem wir bereits im Februar vom „Mbale District Local Government – Education Department – Games and Sports Activity Committe“ eingeladen worden waren. Unsere Lehrkräfte Harriet Muyama und Rogers Maniaku hatten in Vorbereitung darauf am 27. Februar bereits an einem Workshop zur Durchführung des Festes teilgenommen. Für unsere Grundschulkinder, die natürlich alle mitkamen, war dies ein großes Ereignis und sie feuerten die aufgestellen Athletinnen und Athleten lautstark und voller Begeisterung an. Das Kwa Moyo Education Centre belegte am Ende Platz 5 von elf teilnehmenden Schulen.
Reparatur und Unterhalt der Straße zum Schulgelände
Am 17. April.26 wandte sich Robert Welishe, der Gemeinderatsvorsitzende (LC 1) von Bwikhasa Village per WhatsApp-Nachricht an die 1. Vorsitzende Christine Camara und informierte sie über die Absicht der Gemeinde, die Straße, die vom Nachbardorf Bunashimolo bis zu unserem Schulgelände und noch etwas weiter führt, reparieren zu wollen. Er bat darum, dass Kwa Moyo sich an den Kosten beteiligen möge.
Die Vorsitzende antwortete ihm, dass sie sehr froh ist, dass es Pläne zur Reparatur dieser, besonders bei Regen sehr gefährlichen Straße gibt. Sie erwähnte auch, dass Straßenbau und -unterhalt in Deutschland eine staatliche / gemeindliche Aufgabe ist und bat ihn, sich mit diesem und allen weiteren Anliegen grundsätzlich an unseren Geschäftsführer Peter Zziwa zu wenden, da dieser ständig vor Ort und aufgrund unserer Organisationsstruktur für ihn auch der richtige Ansprechpartner ist. Dies tat der LC 1 dann auch.
Peter informierte uns darüber und teilte mit, dass er den LC 1 befragen wird, ob es, wie in Uganda üblich ein für die Initiative zuständiges Komitee geben wird, in dem alle Anlieger vertreten sein sollten. Dieses müsse dann beraten, ob es ein Modell zur Kostenteilung mit gleichwertigen/anteiligen Beiträgen geben wird. Da es sich um ein gemeinsames Projekt handelt, sollten die Kosten offengelegt und bekannt sein, damit jeder weiß, welchen Beitrag er leisten muss. Wichtig ist in dem Zusammenhang auch, ob ein Traktor oder anderes Gerät für den Straßenbau eingesetzt wierden soll, wie der Erhalt/Unterhalt für die fertige Straße später aussehen soll und wie die Kosten dafür aufgeteilt werden sollen.
Noch im Mai fand ein Meeting zu diesem Thema statt, an dem neben Peter und dem LC 1 auch andere Mitglieder des Gemeinderats, sowie einige Anlieger teilnahmen. Wegen des hohen Arbeitsaufkommens liegt uns das Protokoll noch nicht vor und wir werden im nächsten Update berichten, wie es weitergeht.
Ende des 1. Terms 2026
Der erste Term endete offiziell am 1. Mai. Da dies aber auch in Uganda ein Feiertag ist, war der 30. April der letzte Schultag. Die Secondary Schüler wurden bereits am Montag, 27.04. in die Ferien entlassen und die Patenbetreuer verschicken gerade noch Zeugnisse, ggf. mit entsprechenden Erläuterungen und die Briefe der Kinder und Jugendlichen. Die Zeugnisse der Vorschul- und Grundschulkinder sind leider mit Verspätung eingetroffen und wir bitten um Entschuldigung für die Verzögerung.
Die Jugendlichen der P 6 und P 7 sollten eigentlich die ganzen Ferien über im Boarding an der Schule bleiben und es gab einen Ferienlehrplan. Leider hat das nicht geklappt und so wurde die P7 nach 2 Wochen und die P 6 schon nach einer Woche nach Hause geschickt und die Jugendlichen durften die restliche Ferienzeit bei ihren Familien verbringen.
Auch für die Jugendlichen der Secondary School gab es Ferienworkshops, die leider nicht von allen, die es aufgrund ihrer Leistungen und Wissenslücken nötig gehabt hätten, wahrgenommen wurden.
Medical Camp
Gleich in der ersten Ferienwoche fand am Kwa Moyo Education Centre ein Medical Camp statt, bei dem alle Kinder und Jugendlichen, auch die der S 1-S 3, gründlich von zwei Ärzten und zwei examinierten Krankenschwestern der New Trinity Health Clinic untersucht wurden. Unsere Schulschwester Sophia koordinierte das Ganze sehr routiniert.
In diesem Rahmen konnte auch die für das Küchen- und Sicherheitspersonal vorgeschriebene turnusmäßige Untersuchung durchgeführt werden und allen konnte das bei Kontrollen vorzulegende Gesundheitszeugnis ausgestellt werden.
Für die vielen Kinder und Jugendlichen erhielten wir einige Tage später einen Bericht, in dem ausführlich auf jeden einzelnen Patienten eingegangen wurde. Es wurde allgemein festgestellt, dass die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen keine größeren gesundheitlichen Beschwerden hatte, abgesehen von wiederkehrenden Hautinfektionen, Karies, Infektionen der oberen Atemwege, Malaria und verschiedenen Formen der Unterernährung, vor allem bei den jüngeren Kindern. Für einzelne Kinder wurden weitere Behandlungsempfehlungen ausgesprochen und etliche erhielten eine Entwurmungskur.
Bauarbeiten auf dem Gelände
Noch in der ersten Ferienwoche wurde mit dem seit langem geplanten Bau der dringend benötigten zusätzlichen Toiletten begonnen. Obwohl es während der Bauarbeiten heftig regnete, gingen die Ausschachtungs- und Mauerarbeiten gut voran und zum Ende der Ferien war die Latrine ausgehoben und das Fundament bereits fertig. Für die inneren Wände der insgesamt 6 Toiletten werden einfache Steine verwendet, da diese ohnehin verputzt und gefliest werden. Für die Außenwände werden unsere selbst produzierten Interlocksteine verwendet, da diese länger halten und zudem nicht verputzt werden müssen.
Hier ein Überblick:
Beginn des 2. Terms 2026
Der 2. Term begann am Montag, dem 25. Mai (Pfingstmontag), der in Uganda kein Feiertag ist. Für die Großen der S 1 – S 3 hieß das, dass sie sich bereits am Pfingstsonntag abends an der Mbale Comprehensive High School einfinden mussten. Die Eltern der Jugendlichen wurden im Vorfeld in einer Versammlung an der Schule über alles, was im 2. Term ansteht, informiert. So werden die Schülerinnen und Schüler der S 2 und der S 3 am 12. Juni eine geographische Feldforschung in und um die Stadt Mbale unternehmen. Bei diesem Meeting kamen neben unserem Programm Manager Nathan natürlich auch unser Geschäftsführer Peter, der Schülersprecher Caleb, ein Repräsentant der Eltern, unsere Schulschwester Sophia, unser Sozialarbeiter Denis und unsere Beratungs- und Betreuungssozialarbeiterin Christine zu Wort. Es wurde angesprochen, was bereits gut läuft, aber auch, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt. Insbesondere betraf dies die Schülerinnen und Schüler, die die Möglichkeit der an sie rechtzeitig kommunizierten Teilnahme an den Ferienworkshops zur Verbesserung ihrer Leistungen nicht wahrgenommen hatten. Die Eltern wurden aufgefordert, auf ihre Kinder einzuwirken, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen und auch während der Ferien die paar Stunden am Tag in ihre Zukunft zu investieren. Jede/r Anwesende durfte Fragen stellen und die Meinung äußern. Das Meeting wurde von allen als wichtig wahrgenommen und soll weiterhin zum Beginn eines jeden Terms stattfinden.
Die Kinder und Jugendlichen des Kwa Moyo Education Centres fanden sich fast vollzählig am Montag an der Schule ein, was erfreulich ist. Da die Jugendlichen auch in Uganda immer früher sexuell aktiv sind, aber leider nicht immer die notwendigen Vorkehrungen treffen, werden von unserer Schulschwester seit 2025 bei den älteren Mädchen der P 6 und der P 7 kostenlose Schwangerschaftstests durchgeführt, da für schwangere Mädchen besondere Bedingungen gelten und sie entsprechend zu schützen sind. Zum Glück waren dieses Mal alle Tests negativ.
Der 2. Term läuft bisher ruhig. Er endet am Freitag, dem 21. August.
Tag des Afrikanischen Kindes am 16. Juni
Die Kinder freuen sich schon sehr auf diesen Tag, an dem wir seit vielen Jahren den sonst zumeist kaum beachteten Geburtstag aller Kinder feiern. Die Schülerinnen und Schüler werden im Vorfeld an den Ursprung des Tages erinnert, an dem im südafrikanischen Johannesburg vor genau 50 Jahren viele Kinder und Jugendliche verletzt oder sogar getötet wurden, als sie für ihre Rechte und gegen das vorherrschende Apartheidssystem demonstrierten. Voraussichtlich wird die Feier am Freitag, dem 19. Juni im Rahmen der Schulversammlung stattfinden und die Planungen laufen bereits. Wie jedes Jahr soll es neben einem Kuchen und der so heiß geliebten Limonade (Soda) auch ein kleines Geschenk für alle Kinder geben.
Wir danken allen Patinnen und Paten sehr herzlich, die dafür bereits gespendet haben und sind sehr dankbar für jede weitere Zuwendung zu diesem Zweck.
Pate/Patin gesucht | 23.03.2026 |
Wir haben zu Beginn des Schuljahres im Februar 2023 endlich wieder richtig viele neue Kinder aufgenommen. Mittlerweile ist nur noch 1 Junge ohne Patin oder Paten. Auch er würde sich sehr über einen Paten freuen. Wenn Sie Interesse haben und den Schulbesuch durch eine regelmäßige Spende ermöglichen möchten, dann können Sie Kontakt zu den Patenbetreuern aufnehmen. Sie können sich auch auf unserer Webseite über eine Schulpatenschaft informieren. Dort finden Sie zudem Möglichkeiten, uns bei unserer Arbeit einmalig oder regelmäßig zu unterstützen. Jede Unterstützung hilft. | Mukwachi Ian Treva, 11 Jahre, P3 |
Update Februar/März 2026 | Chris, 15.03.2026 |
Mitte Januar erreichte uns die Nachricht, dass das ugandische Bildungsministerium den Schulanfang für 2026 vom ursprünglich geplanten Montag, den 2. Februar auf Dienstag, den 9. Februar verschoben hat. Der Grund dafür waren die Wahlen. Zwar waren die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen zu diesem Zeitpunkt längst erledigt, aber auf den Gemeinde- Bezirks- und Distriktsebenen musste noch gewählt werden. Dies führt, vor allem in den großen Städten, wegen Wahlveranstaltungen oft noch zu Straßensperren.
Außerdem gab es nach der erneuten Wiederwahl des Präsidenten Yoweri Kaguta Museveni zum Teil erhebliche Proteste. Diese fanden aber hauptsächlich in der Hauptstadt Kampala statt. In Mbale und vor allem in der ländlichen Region, in der unsere Schule - gut 12 km außerhalb von Mbale - liegt, bekommt man davon erfahrungsgemäß, abgesehen von einigen Lautsprecherdurchsagen, so gut wie nichts mit. Wir haben deswegen nicht einmal in Erwägung gezogen, unsere bereits seit langem geplante und gebuchte Ugandareise zu verschieben.
Vielmehr baten wir unsere Mitarbeiter in Uganda, dafür zu sorgen, dass zumindest die Kinder, deren Paten mitreisen werden, bereits am 2. Februar an der Schule sind. Das verbreitete sich wie ein Lauffeuer und führte dazu, dass am 2. Februar fast alle Kinder da waren. Für die Familien bedeutet es eine erhebliche Entlastung, wenn die Kinder eine ganze Woche früher versorgt und beaufsichtig werden, weshalb sie diese gerne früher schickten. Da wir ohnehin mit dem Schuljahresbeginn am 2. Februar kalkuliert hatten, war dies auch kein Problem. Auch die Großen der S 2 und S 3 waren fast alle anwesend.
An den Secondary Schools beginnt das Schuljahr, außer für die „Erstklässler“ immer eine Woche später. Natürlich mussten alle Ausstattungsgegenstände für die Schülerinnen und Schüler der S 2 und der S 3 rechtzeitig vor Ort sein. Unser Team hatte dafür gesorgt, dass diese bereits im Januar in Tororo abgeholt und an unserer Schule zwischengelagert wurden. Am ersten Schultag, der auch für unsere S2 und S 3 der erste Tag an der neuen Schule war, standen dort alle Gegenstände bereit.
Für die „Erstklässler“ der neuen S 1 begann das Schulahr noch eine Woche später am 23. Februar. Die Mehrzahl der Patinnen und Paten hatte bis dahin bereits den genannten Betrag für die nötigen Anschaffungen überwiesen. Wir sind uns bewusst, dass das nicht selbstverständlich ist und bedanken uns im Namen der Jugendlichen und deren Familien sehr herzlich.
Dadurch, dass die Schule – entgegen unserer Erwartungen – die Matratzen zur Verfügung stellte und durch geschicktes Verhandeln unseres Geschäftsführers Peter Zziwa beim Großeinkauf konnten wir viel Geld sparen und diesen Paten eine Erstattung des zu viel entrichteten Geldes anbieten. Fast alle haben darauf verzichtet und uns gebeten, das Geld an anderer Stelle für die Kinder und Jugendlichen einzusetzen. Dies half uns enorm dabei, die Kosten der Anschaffungen für einige Jugendliche zu decken, deren Paten zwar den monatlichen Beitrag von 40 € tragen können, jedoch nicht die doch recht große Summe für die Anschaffung der vorgeschriebenen Ausstattung. Wir danken allen Patinnen und Paten von ganzem Herzen für ihre Großzügigkeit.
Insgesamt vier Mädchen hätten die Secondary School gar nicht besuchen können, weil die Patenschaft für sie gekündigt wurde. Für drei von ihnen erhielten wir die Kündigung zum Ende des Jahres 2025, für ein weiteres Mädchen wurde die Patenschaft im Januar 2026 gekündigt. Wie im Dezember 2025 bereits berichtet, hat ein Pate für eines der Mädchen spontan die Patenschaft übernommen. Zu unserer großen Freude fand sich auch für die anderen drei Mädchen eine gute Lösung. Dazu weiter unten mehr.
Bei ihrer Ankunft wurden die Mädchen und Jungen der S 1 freudig von ihren Freunden aus der S 2 und S 3 begrüßt, die bereits die neue Schulkleidung anhatten. Das war ein großes Hallo und alle halfen mit, die riesige Menge an Ausstattung vom LKW abzuladen. Anschließend gab es für die Neulinge noch eine kurze Einweisung durch unsere liebe Christine, bevor alle ihr Domizil im jeweiligen Schlafraum bezogen und anschließend eine Führung durch die Räume der Schule erhielten.
Nun besuchen insgesamt 47 Mädchen und 13 Jungen = 60 Jugendliche die Mbale Comprehensive High School, die wir uns bei unserem Besuch in Uganda sehr genau angeschaut haben.
Ankunft der Mädchen und Jungen der S 1:
In der Zeit vom 29. Januar bis zum 09. Februar 2026 fand die diesjährige Patenreise statt. | Klick auf das Bild öffnet den Reisebericht. |
Sehr viele wunderbare Fotos zu allen in dem Reisebericht erwähnten Punkten sind rechts zu sehen. | Klick auf das Bild führt zu den Fotos |
Wie weiter oben bereits berichtet, gab es für die drei Mädchen, die sonst die Secondary School nicht hätten besuchen können, eine wunderbare Lösung. Wie diese Lösung aussieht, ist in der Präsentation zu sehen. Herzlichen Dank an Zoltan und alle seine Unterstützer! | Klick auf das Bild öffnet die Präsentation. |
Der Comedy-Abend mit ZuDritt am 6. März war, wie Dagmar am 7. März bereits berichtete, in jeder Hinsicht ein Erfolg. Was wir da noch nicht wussten: er führte auch zu insgesamt fünf !!! vermittelten Patenschaften. Herzlichen Dank an ZuDritt, alle Besucherinnen und Besucher und alle, die tatkräftig mitgeholfen und Kwa Moyo logistisch unterstützt haben. Wir sind sehr glücklich mit diesem Ergebnis!
Wer ab und zu auf unsere Webseite schaut, hat die Veränderung bestimmt bereits bemerkt:
- Aktuelle Mitteilungen sind jetzt auf der Startseite zu finden und müssen nicht erst angeklickt werden.
- Alles, was weiter zurückliegt ist unter dem Menüpunkt „Archiv“ abgelegt.
- In der Rubrik "Bildungszentrum/Aktivitäten" finden Sie unsere Aktivitäten seit Gründung von Kwa Moyo.
Comedy-Abend mit ZuDritt | Dagmar (Text) |
Am Freitag, 06.03.2026, fand in der Mehrzweckhalle in Hayna ein Comedy-Abend mit ZuDritt zu Gunsten von Kwa Moyo statt.
Fast 3 Stunden lang unterhielten Kai, Steffen und Tim von ZuDritt die ca 80 Zuschauer mit lustigen Liedern und brachten viel Stimmung in den Saal. Immer wieder hallten Lachsalven durch den Raum und es gab spontanen Szenenapplaus. Steffen als Conférencier führte gekonnt und witzig durch das Programm und am Ende erhielten die Drei ihren verdienten Beifall, für den sie sich mit 2 Zugaben bedankten.
Dagmar stellte Kwa Moyo und seine Arbeit vor und fand ein interessiertes Publikum. Am Ende des Abends waren viele der aus Uganda mitgebrachten Handwerksartikel verkauft und es waren 5 Kinder (!) an liebe Paten vermittelt. Aus dem Verkauf der Eintrittskarten sowie Speisen und Getränken kam eine stattliche Summe zusammen, die durch großzügige Spenden noch aufgestockt wurde. Dieses Geld wird für den Bau des dringend benötigten Schlafsaals für die Schulkinder verwendet.
Benefizkonzert der Comedy-Band "ZuDritt" zugunsten von Kwa Moyo | Dagmar, 22.01.2026 |
Der ursprünglich für den 16. November 2024 geplante Comedy-Abend mit „ZuDritt“, der wegen Krankheit verschoben werden musste, findet nun am Freitag, dem 6. März 2026, um 19:30 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) in der Mehrzweckhalle in Hayna statt.
ZuDritt sind Kai, Steffen und Tim, die uns durch diesen Abend führen und uns ihr neues Programm präsentieren werden. Sie singen überwiegend eigene Lieder mit viel Witz und auch ein bisschen Klamauk. Spaß und Muskelkater vor Lachen sind an diesem Abend vorprogrammiert!
Selbstverständlich bieten wir Getränke und Kleinigkeiten zu essen an. Kwa Moyo wird auch einen kleinen Verkaufsstand mit Handwerksarbeiten betreiben, die wir aus Uganda mitgebracht haben.
Wir würden wir uns sehr freuen, viele von Ihnen/euch in Hayna begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen interessanten und lustigen Abend zu verbringen.
Karten im Vorverkauf über E-Mail: ElkeUndClausMirus@kwa-moyo.de und an der Abendkasse.
Anschrift: Mehrzweckhalle Hayna, Hauptstraße 84, 76863 Hayna.
Anfahrt planen mit OpenStreetMap.
Update Januar 2026 | Chris, 12.01.2026 |
Wir berichten hier über alles, was sich seit dem letzten Update ereignet hat und beginnen mit
12 Marathons in 12 Monaten
Am 16.11.2025 lief unser Pate Zoltán den 11. Marathon in der belgischen Gemeinde Kasterlee. Dieser war sowohl mental als auch körperlich eine große Herausforderung für ihn. Dauerregen am Tag zuvor hatte den ohnehin unebenen Boden in einen rutschigen und schlammbedeckten Hindernisparcour mit tiefen Pfützen verwandelt, sodass sich jeder Kilometer wie zwei anfühlte. Aber fokussiert und motiviert wie Zoltán nun mal ist, hat er auch das geschafft. Wie am 01.10.2025 bereits berichtet, hatte er das Spendenziel von 5.000 €, das er sich gesetzt hatte, bereits im September erreicht. Dies auch durch die Unterstützung seines Arbeitgebers Euroclear, der die Summe aus dem Kuchenverkauf verdoppelte. Alles, was seither gespendet wurde, war also zusätzlich.
Es ist vollbracht! Den 12. Marathon lief Zoltán am 06. Dezember 2025. Dieser wurde nicht von einem Sportclub oder einer Organisation veranstaltet, sondern von Zoltán selbst organisiert. Er fand auch nicht in einem Stadion statt, sondern rund um sein Zuhause in Wezembeek-Oppem/Belgien. Dazu hatte er neben Familie und Freunden auch alle eingeladen, die ihn bei den vorangegangenen 11 Marathons tatkräftig unterstützt haben, indem sie einen ganzen Marathon oder Teile mit ihm gelaufen sind und / oder Geld gespendet haben. Auch wir waren eingeladen, jedoch konnte aus unterschiedlichen Gründen leider niemand von uns teilnehmen.
Wie unglaublich emotional dieser letzte Marathon für ihn war, beschreibt Zoltán in seinem Blog https://ytgyu.weblium.site/
Hier ein Video vom 12. Marathon:
″Dieser letzte Lauf stand ganz im Zeichen der Freundschaft. Die Menschen schlossen sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten an, liefen ein paar Kilometer oder mehr, einfach um Teil der Reise zu sein. Einige kamen mit Laufschuhen, andere mit aufmunternden Worten und einem Lächeln. Unterwegs unterhielten wir uns, lachten, passten unser Tempo einander an – und ja, wir trotzten dem Regen. Während der Hälfte des Marathons öffnete sich der Himmel und wir wurden klatschnass. Aber anstatt den Moment zu trüben, machte es ihn irgendwie noch intensiver. Wir liefen gemeinsam in der Kälte und Nässe, und diese gemeinsame Anstrengung hatte etwas Kraftvolles.
Solidarität ist nicht immer angenehm. Manchmal ist sie schlammig, regnerisch und anstrengend. Aber sie hält einen in Bewegung.
Es gab keine Medaillen, keine offiziellen Ergebnisse, keine Fotografen im Ziel. Stattdessen gab es Umarmungen, High-Fives, dampfende Atemwolken in der kalten Luft und ein tief empfundenes Gefühl der Erfüllung. Ein Jahr Training, schmerzende Beine, frühes Aufstehen, Reisen, schlammige Wege, persönliche Reflexion und gegenseitige Unterstützung – all das kam in einem einzigen bescheidenen, wunderschönen Moment zusammen. Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass zielgerichtete Bewegung echte Wirkung erzielen kann – insbesondere, wenn wir uns gemeinsam bewegen.″
Und dann passierte etwas, das niemand erwartet hatte: Zoltán berichtet darüber in seinem Blog: ″Als ich diese Reise begann, war das Ziel klar: 12 Marathons in 12 Monaten, um die Bildung von Kindern in Uganda zu unterstützen. Es war eine Herausforderung mit einer Struktur, einem Ziel und einer klaren Ziellinie. Aber als der 12. Marathon vorbei war, fühlte sich etwas noch nicht abgeschlossen an.
Zu dieser Zeit sah ich mir die Dokumentation über den als „Iron Cowboy“ bekannten Sportler an, der 100 Ironman-Wettkämpfe an 100 aufeinanderfolgenden Tagen absolvierte – und sich dann entschloss, am 101. Tag noch einen weiteren zu absolvieren. Nicht, um einen Rekord zu brechen, sondern um ein Beispiel zu setzen: selbst wenn man glaubt, an seine absoluten Grenzen gestoßen zu sein, steckt noch mehr in einem.
Diese Geschichte hat mich nicht losgelassen.″
Und dann lief Zoltán am 31.12.2025 einfach einen weiteren Marathon!
Dazu schreibt er: ″Beim 13. Marathon ging es nicht um Zahlen oder darum, körperlich etwas zu beweisen. Es ging um eine Überzeugung, die während dieser Reise immer stärker geworden ist: Selbst wenn man an seine Grenzen stößt, kann man immer noch einen Schritt weitergehen, wenn das Ziel größer ist als man selbst.
Sich für Bildung, für Chancen und für Kinder einzusetzen, die eine Chance im Leben verdienen, verändert die Art und Weise, wie man Grenzen definiert. Bei „One more“ geht es nicht darum, endlos zu pushen – es geht darum, sich dafür zu entscheiden, ein bisschen mehr zu geben, wenn es wirklich darauf ankommt.
Der 13. Marathon, den ich am letzten Tag des Jahres 2025 gelaufen bin, hat mir wieder einmal vor Augen geführt: Ziele sind wichtig, aber Werte sind wichtiger. Und manchmal beginnen die bedeutungsvollsten Läufe genau dort, wo der Plan endet.″
Diese unglaubliche Leistung, 13 Marathons in 12 Monaten und einige davon im Abstand von nur wenigen Tagen zu laufen, und vor allem diese Haltung hat uns zutiefst berührt und beeindruckt und wir verneigen uns voller Ehrfurcht und Dankbarkeit vor Zoltán. Unnötig zu erwähnen, dass er alles zusätzliche Geld, das noch gespendet wurde, bereits auf unser Konto überwiesen hat.
Wir freuen uns darauf, Zoltán im Februar persönlich in Uganda zusammen mit den Kindern, für die er sich so sehr eingesetzt hat, hoch leben zu lassen.
Adventsmarkt in Herxheim
Ergänzend zu den Fotos vom 30.11.2025 (bei Mitteilungen 2025) können wir berichten, dass der Adventsmarkt in Herxheim allen nicht nur wieder viel Spaß gemacht hat, sondern in jeder Hinsicht erfolgreich war. Wir haben durch den Verkauf der aus Uganda mitgebrachten Arktikel und den Losverkauf der Tombola nicht nur eine ordentliche Summe eingenommen, sondern konnten uns auch über eine vermittelte Patenschaft freuen. Besonders schön ist hierbei, dass der neue Pate der jüngere Bruder des Mädchens ist, das anlässlich des Adventsmarkts 2024 selbst eine Patenschaft übernahm. Da machte es uns auch nicht so viel aus, dass der halbe Sonntag verregnet war. Vielen Dank an alle, die mitgewirkt und uns dort besucht haben! Wir freuen uns schon auf den Adventsmarkt 2026!
Ende des 3. Terms 2025
Der letzte Term des Jahres endete am 05. Dezember und die Zeugnisse und Briefe der Kinder wurden inzwischen an die Patinnen und Paten verschickt. Ob alle unsere Abschlusskandidaten der P 7 die Prüfungen zum PLE (Primary Leaving Examinations, berechtigt zum Besuch der Lower Secondary School; Näheres unter https://kwa-moyo.de/Uganda/Schulsystem/) bestanden haben, erfahren wir hoffentlich in den nächsten Tagen. Dies ist nicht nur für die Jugendlichen selbst, sondern auch für uns wichtig, weil wir dann an die jeweiligen Patinnen und Paten mit der direkten Frage herantreten können, ob sie den Besuch der Secondary School für ihr Patenkind finanzieren können und möchten. Auf die jeweilige Mail von Mitte November mit dem Hinweis, wie es nach der P 7 weitergehen kann, kamen bisher leider nur wenige Rückmeldungen. Danke an alle, die bereits mitgeteilt haben, ihr Patenkind auch an der Secondary School zu unterstützen! Wir freuen uns, dass für eines der drei Mädchen, deren Patenschaft zum Jahresende 2025 beendet wurde, ein anderer Pate die Patenschaft übernommen hat. Vielen herzlichen Dank!
Weihnachtsfeier an der Schule
Die ursprünglich für den 6. Dezember geplante Weihnachtsfeier musste aus organisatorischen Gründen auf den 16. Dezember verschoben werden. Es war ein besonderer Tag mit einem festlichen Essen, Limonade, Kuchen und verschiedenen Aktivitäten. Die Kinder, die die Vorschule erfolgreich abgeschlossen haben, wurden mit einer in Uganda üblichen Graduation Ceremony entlassen. Beim festlichen Einzug in die Multifunktionshalle trugen sie ihre dafür vorgesehene und in Uganda sehr wichtige Robe mit Stolz und freuen sich nun darauf, im kommenden Schuljahr in die 1. Klasse der Primary School vorzurücken. Als Geschenk erhielten alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule eine neue Schultasche. Für die Großen der Secondary School gab es je ein Tagebuch. Die Mitarbeiter erhielten zusätzlich zum Weihnachtsgeld eine große Stange Seife. Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurden auch die besten Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Jahrgänge geehrt.
Für ein besonderes Highlight sorgten die Schülerinnen und Schüler der Secondary School mit dem Vortrag des Liedes, das unser Schüler Caleb selbst geschrieben und komponiert hatte.
Wir danken allen sehr herzlich, die mit ihrer Zuwendung dazu beigetragen haben, dass wir den Kindern und Mitarbeitern so eine schöne Weihnachtsfeier bereiten und sie auch beschenken konnten.
Secondary School
Wir haben die Kooperation mit der Masimilano Ochwo Omiel Memorial Secondary School (MOOMS) in Tororo zum Ende des Schuljahres 2025 aufgrund einiger unschöner Vorkommnisse, auf die wir hier nicht weiter eingehen wollen, beendet.
Ab Februar 2026 werden unsere Großen die Mbale Comprehensive High School besuchen, die sowohl über eine Sportförderung als auch über ein Stipendienprogramm verfügt:
https://sites.google.com/view/mbalecomp.
Hier ein erster Blick auf die Mbale Comprehensive High School:
Wir hatten diese Schule bereits 2024 in der engeren Auswahl, jedoch wären die Gebühren für einen großen Teil unserer Patinnen und Paten nicht finanzierbar gewesen. Unsere ugandische Vorsitzende Pauline Kakai und unser Geschäftsführer Peter Zziwa führten mehrere Gespräche mit dem Vorstand der Schule und es gelang ihnen, einen Tarif auszuhandeln, der für beide Seiten fair ist und es uns ermöglicht, unsere Kinder zu den gleichen finanziellen Bedingungen wie bei der MOOMS nun doch ins Boarding dieser sehr guten Schule zu schicken. Das heißt: Der monatliche Patenbeitrag von 40,00 Euro wird sich für die Patinnen und Paten nicht ändern. Bei den Verhandlungen spielte natürlich auch die große Anzahl von Jugendlichen, die wir ab Februar 2026 in gleich drei Klassen dort anmelden werden, eine Rolle.
Wir sind sehr glücklich, dass diese Lösung gefunden wurde und auch die Jugendlichen freuen sich sehr.
Das neue Schuljahr beginnt am 2. Februar 2026. Ende Januar wird wieder eine Gruppe von Teammitgliedern mit einigen Paten nach Uganda reisen und bei der Eröffnung des neuen Schuljahres vor Ort sein. Wir werden dann auch die neue Schule besuchen, die Jugendlichen treffen und entsprechend berichten.





















































































